Nein, wenn süßer Genuss erlaubt ist, sichert das den langfristigen Erfolg!
Jedes Jahr dasselbe: Besonders im Frühling, aber auch nach den Ferien wollen viele eine "bessere Figur machen" und deshalb einige Pfunde abspecken. Dafür gibt es zwar zahlreiche Rezepte, doch beim Lesen der Diätpläne merkt man schnell, nun heißt es "Genuss ade". Fast immer sind die leckeren süßen Sachen verboten und Zucker ist auch nicht erlaubt. Langfristig ist das nicht durchzuhalten.
Die Fettpölsterchen schmelzen nur ab, wenn der Energieverbrauch höher ist als die Energiezufuhr. Welche Lebensmittel die Energie liefern, ist dabei weniger wichtig. Wohl aber ihre Zusammensetzung. Denn Kohlenhydrate, Fett, Alkohol und Eiweiß liefern pro Gramm unterschiedlich viele Kalorien. Von Kohlenhydraten und Eiweiß wird die Kalorienbilanz am wenigsten belastet. Sie liefern jeweils nur 4 kcal pro Gramm. Ungefähr doppelt so viele kommen aus Alkohol und Fett, die pro Gramm mit 7 kcal bzw. 9 kcal zu Buche schlagen.
Die frohe Botschaft für alle Süßfans: Zucker ist ein Kohlenhydrat. Durch den bewussten Einsatz von süßen Lebensmitteln, die Genuss vermitteln, wie z. B. Kuchen oder Schokoriegel wird die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg groß. So wird der natürlichen Vorliebe für "süß" Rechnung getragen und auch noch die Stimmung verbessert. Wissenschaftliche Untersuchungen* haben gezeigt: Eine Diät, die Zucker und Süßes nicht verbietet, sondern in den Speiseplan einbaut, verbessert das Wohlbefinden, wird leicht eingehalten und ist langfristig wirksam.