Kartoffelpüree

Zubereitung

Gegen viele industriell vorgefertigte Kartoffel­produkte spricht überhaupt nichts. Der Aufwand, z. B. Kartoffelklöße halb-und-halb selbst zu ­machen, steht in keinem Verhältnis zum geschmacklichen Unterschied. Hinzu kommt das Risiko des Misslingens. Ganz anders beim selbst gemachten Kartoffel­püree. Das gelingt immer, geht fast so schnell wie aus der Tüte und wer den Unterschied nicht schmeckt, der weiß auch Ihr perfekt ge­bratenes Original Wiener Schnitzel nicht wirklich zu würdigen. Einzige Voraussetzung ist der Besitz eines ordentlichen Lochstampfers. (Mit Groß­mutters Holzstößel tut man sich wirklich schwer.)
1. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit 1/4 l Wasser, Milch, dem Brühwürfel und einer Prise Muskat gar kochen.
2. Den gesamten Topfinhalt (samt Milch und ­Wasser) auf der noch warmen Herdplatte ca. 1 Minute stampfen. Fertig.
Das feine Kartoffelaroma entfaltet sich am besten, wenn man in die Mitte des Pürees mit dem Löffel eine Mulde drückt und diese mit gebräunter Butter aus der Schnitzelpfanne füllt. Das schmeckt unverwechselbar hausgemacht. Dazu passen Erbsen und Karotten, die ruhig aus der Tiefkühltruhe kommen können.